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News

Die VERCOMA GmbH informiert hier aktuell und fundiert über die wirtschaftliche Entwicklung in Russland. Neben Neuigkeiten zum wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Geschehen werden Hintergrundberichte und Fachbeiträge veröffentlicht.



Russlandsanktionen

Stellungnahme des Ost-Ausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes zu Russlandsanktionen und der für den 1. Januar geplanten Umsetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine :

„Nach einem Verlust von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 werden die deutschen Exporte nach Russland 2015 voraussichtlich um weitere 8,5 Milliarden Euro zurückgehen. Auch im Handel mit der Ukraine und weiteren Ländern der Region beobachten wir weiterhin massive Verluste.
Auch wenn die gegenseitigen Sanktionen diese dramatische Entwicklung nur zum Teil verursacht haben, ist doch offensichtlich, dass wir im Interesse aller Seiten dringend einen Einstieg in den Ausstieg aus den Sanktionen brauchen.
Nachdem die russische Regierung in den vergangenen Monaten Signale der Deeskalation ausgesandt hat, hätten wir uns von den EU-Regierungschefs deutlich mehr Mut gewünscht, auf Russland zuzugehen. Die Art und Weise, wie die Sanktionen von der EU nun ohne große Debatte um sechs Monate verlängert werden, ist enttäuschend. Damit wird erneut die Chance verpasst, ein Stück auf Russland zuzugehen und so wieder zu einer positiven Dynamik in den gegenseitigen Beziehungen zu kommen. Die bestehenden Sanktionen schwächen liberale Positionen in Russland und versammeln trotz bestehender Reformdefizite die Bevölkerung hinter der Politik des Kreml, wie sich an aktuellen Umfragen zeigt.
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1. Halbjahr 2015: Deutsche Russland-Exporte gehen um 31 Prozent zurück

Pressemitteilung
Berlin, den 24. August 2015
1. Halbjahr 2015: Deutsche Russland-Exporte gehen um 31 Prozent zurück
  • Ausfuhren in die Ukraine brechen um 27 Prozent ein
  • Verlangsamte Abwärtsdynamik im Juni kein Grund zur Entwarnung
  • Weiter Handelszuwächse in Südosteuropa
Die deutschen Ausfuhren nach Russland sind im ersten Halbjahr 2015 um fast 31 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gesunken. Nach den vom Ost-Ausschuss ausgewerteten aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren dies fast 4,7 Milliarden Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zumindest hat sich der Rückgang der Exporte zuletzt deutlich verlangsamt: Im Juni 2015 waren die deutschen Lieferungen nach Russland noch um 13 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor: „Das ist aber kein Grund zur Entwarnung“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes zu den neuen Zahlen: „Für das Gesamtjahr 2015 halten wir an unserer Prognose fest, wonach die deutschen Exporte nach Russland um rund 30 Prozent auf etwa 20 Milliarden Euro zurückgehen werden. Dies ist eine Halbierung gegenüber 2012. Die direkten und indirekten Folgen der Wirtschaftssanktionen, der schwache Rubel und die sinkende russische Binnennachfrage schnüren die Importmöglichkeiten russischer Verbraucher und Unternehmen ein.“
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Ukraine-Konflikt hinterlässt tiefe Spuren in der deutschen Handelsbilanz

Pressemitteilung
Berlin, 26. Februar 2015

Ukraine-Konflikt hinterlässt tiefe Spuren in der deutschen Handelsbilanz

. Krise birgt Risiken für ganz Osteuropa
. Exporte in GUS-Raum brechen ein
. Positive Impulse für deutschen Export aus Südosteuropa
. Cordes: Minsk II muss durch stetigen Dialogprozess begleitet werden

Der seit über einem Jahr andauernde Konflikt um die politische und wirtschaftliche Zukunft der Ukraine hat massive negative Konsequenzen für den deutschen Handel mit Osteuropa: Die deutschen Exporte sowohl nach Russland (-18 Prozent) und in die Ukraine (-33 Prozent) als auch in die benachbarten Länder Kasachstan (-20 Prozent) und Belarus (-21 Prozent) sanken deutlich. Insgesamt summieren sich die deutschen Exportverluste bei den genannten vier Ländern auf über 9 Milliarden Euro, wie der Ost-Ausschuss auf Basis der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes berechnet hat. Allein die Lieferungen nach Russland gingen 2014 von 35,8 Milliarden Euro auf 29,3 Milliarden Euro zurück (- 6,5 Milliarden Euro), in die Ukraine wurden 2014 nur noch Waren im Wert von 3,6 Milliarden Euro geliefert (-1,8 Milliarden Euro).

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